KnopfzellenAls Knopfzellen bezeichnet man kleine galvanische Zellen, die man als Batterie verwenden kann. Tatsächlich setzten sich die echten Batterien aus vielen Knopfzellen zusammen. Knopfzellen sind also wesentlich kleiner, können aber ebenso Energie speichern und ein Gerät mit Strom versorgen. Daher kommen Knopfzellen in kleineren Geräten zum Einsatz. Diese benötigen in der Regel nicht so viel Energie, sodass auch die kleinen Knopfzellen lange halten. Beispiele zur Verwendung von Knopfzellen sind zum Beispiel Taschenuhren, Hörgeräte, Armbanduhren, Taschenrechner und elektronisches Spielzeug. Gelegentlich gibt es auch wiederaufladbare Knopfzellen, die für Kopfhörer, Schnurlostelefone, Computer oder Laptops verwendet werden. Wenn die Knopfzellen doch einmal aufgebraucht sind, muss man sie ersetzen. Beim Austauschen der Knopfzellen muss man sehr sauber arbeiten, damit die neuen Knopfzellen nicht mit Fett von den Fingern verschmutzt werden. Denn schon Fingerfett kann einen Übergangswiderstand erzeugen, der die Kapazität oder Lebensdauer der Knopfzelle negativ beeinflusst. Beim Umgang mit Knopfzellen muss man beachten, dass man Knopfzellen sowie auch Batterien von Kindern und besonders Kleinkindern fernhält. Das Verschlucken von Knopfzellen ist gesundheitsschädlich und dem sollte vorgebeugt werden. Früher gab es in Europa noch Knopfzellen, die mit Quecksilber hergestellt wurden. Diese werden jedoch heute wegen der Risiken nicht mehr nach Europa importiert. Heute gibt es in Europa Knopfzellen aus Zink-Luft, Silberoxid oder Alkali-Mangan. |